Der KI-Agent für Ihre Heizzentrale.
Prognosebasiert. Marktoptimiert. Erklärbar.
energicos betreibt komplexe Anlagenkonfigurationen mit einer prognosebasierten Steuerungsinstanz und einem KI-Agenten als digitalem Anlageningenieur. Das System orchestriert alle Erzeuger, Speicher und Verbraucher in Viertelstunden-Auflösung — auf Basis von KI-Prognosen und aktuellen Marktpreisen. Der Agent überwacht den Betrieb, untersucht Auffälligkeiten und erklärt jede Optimierung nachvollziehbar: Ursache, Maßnahme, Wirkung in Euro.
Lastspitzenmanagement
Vorausschauendes Speichermanagement senkt Leistungsspitzen
Ein Pufferspeicher allein verhindert noch keine Lastspitze. Eine starre Ladezeit kann Spitzen lediglich verschieben oder sogar neue erzeugen. ACQEOS erkennt wiederkehrende Muster aus Raumheizung, Wiederaufheizung und Warmwasserbereitung und verbindet sie mit Wetterprognose, Nutzungszeiten und aktuellem Speicherzustand.
Vor einer erwarteten Spitze wird nur die tatsächlich benötigte Energiemenge bevorratet. Während der Spitze versorgt der Speicher das Gebäude mit, sodass die notwendige Erzeugerleistung begrenzt bleibt. Gleichzeitig optimiert die rücklauftemperaturgeführte Betriebsweise Spreizung und Volumenstrom – innerhalb definierter Komfort-, Versorgungs- und Anlagengrenzen.
Max. Erzeugerleistung
ohne Optimierung
Max. Erzeugerleistung
mit Optimierung
Reduzierte Spitzenleistung
vs. ohne Speicher
Kostenersparnis
je Jahr
Bereitgestellte
Speicherenergie / Tag
Steuerung
Leistungsbezug über den Tag — statisch vs. dynamisch
statisch
dynamisch
Illustrative Simulation auf Tagesbasis (24 h). Statischer Betrieb: feste Nachtladung & konstante Tagesentladung. Dynamischer Betrieb: lastabhängige Kappung der Spitze (Peak-Shaving) bis zur kapazitätsbegrenzten Schwelle. Kapazitätskosten-Ersparnis = reduzierte Spitzenleistung × Kapazitätspreis (Kosten je bereitgestellter kW — bei Gas/Wärmepumpe als Installationsleistung, bei Fernwärme als Leistungspreis). Bereitgestellte Speicherenergie = in den Lastspitzen entladene Energie je Tag. Ohne validierte Felddaten sind alle Werte reine Modellwerte, keine Zusicherung.
So funktioniert es
Prognostizieren. Optimieren. Steuern. Überwachen.
Der Anlagenmanager arbeitet in einem kontinuierlichen Vier-Schritte-Kreislauf. Je nach Reifestufe liefert er Empfehlungen, überträgt freigegebene Änderungen — oder steuert automatisch innerhalb definierter Grenzen.
Prognostizieren
Neuronale Netze prognostizieren Wärme- und Strombedarf zuverlässig auf Basis von Wetterdaten, historischen Mustern und Belegungsdaten.
Optimieren
Deterministische Algorithmen berechnen den kostenoptimalen Fahrplan für alle Erzeuger — unter Berücksichtigung von Strombörsenpreisen, Netzentgelten und Speicherkapazitäten. Prüfbar und versioniert.
Steuern
Fahrplan wird automatisch an die Anlagen übertragen — direkte Anlagensteuerung oder SCADA-Integration. Kein manueller Eingriff nötig.
Überwachen
Echtzeit-Monitoring im Kundenportal mit KPIs, Betriebsdaten, Fahrplänen. Der KI-Agent untersucht Abweichungen, alarmiert automatisch und erklärt, was dahintersteckt.
Der KI-Agent
Intelligenz mit Leitplanken.
Der KI-Agent erklärt Ergebnisse, untersucht Auffälligkeiten und plant Optimierungsversuche — wie ein Anlageningenieur, der jede Anlage jeden Tag anschaut. Die mathematische Optimierung und alle Grenzwerte bleiben dabei deterministisch, prüfbar und versioniert. Kein Sollwert erreicht Ihre Anlage ohne Sicherheits- und Freigabelogik.
Systemarchitektur — vom Messwert zum Sollwert
→ an die Betriebsführung
→ zurück an die Anlage
KI-Agent außerhalb des Regelkreises
Der KI-Agent liest Daten, Befunde und Modellergebnisse. Er diagnostiziert Ursachen, erklärt jede Maßnahme in Klartext und beziffert sie in Euro — er schreibt aber selbst keine Sollwerte. Das übernimmt ausschließlich der geprüfte Regelpfad.
Sicherheit hat Vorfahrt
Komfortgrenzen und Trinkwasserhygiene sind als harte Grenzwerte hinterlegt. Bei schlechter Datenqualität, Kommunikationsfehlern oder Komfortverletzungen fällt das System automatisch auf die bestehende Regelung zurück.
Typische Optimierungsziele
Schrittweise zur Autonomie
Fünf Reifestufen. Kein Blindflug.
Autonomie wird nicht versprochen, sondern verdient: Jede Anlage durchläuft fünf Reifestufen — vom reinen Diagnosebericht bis zum begrenzten autonomen Betrieb. Der Übergang in die nächste Stufe erfolgt erst, wenn die vorherige nachweislich zuverlässig arbeitet.
Daten- und Diagnoseagent
Kein EingriffLiest historische Messwerte, erkennt Datenfehler und erstellt einen strukturierten Anlagenbericht. Noch kein Eingriff in die Regelung — nur ein ehrliches Bild des Ist-Zustands.
Empfehlungsagent
Mensch setzt umSchlägt konkrete Maßnahmen vor — etwa eine flachere Heizkurve oder andere Betriebszeiten — und berechnet für jede Empfehlung die erwartete Einsparung, die Komfortauswirkung und das Risiko.
Shadow Mode
Rechnet mit, greift nicht einDas System berechnet kontinuierlich eigene Sollwerte, sendet sie aber nicht an die Anlage. Seine Vorschläge werden laufend mit dem tatsächlichen Betrieb verglichen — der Nachweis, dass es besser regeln würde, bevor es regeln darf.
Freigegebene Optimierung
Mit menschlicher BestätigungEinzelne Änderungen werden nach menschlicher Bestätigung an die Anlage übertragen — über MQTT, BACnet, Modbus oder eine Regler-API. Jede Änderung ist dokumentiert und rückholbar.
Begrenzter autonomer Betrieb
Innerhalb harter GrenzenAutomatische Anpassungen erfolgen nur innerhalb enger, technisch definierter Grenzen. Bei schlechter Datenqualität, Kommunikationsfehlern oder Komfortverletzungen fällt das System automatisch auf die bestehende Regelung zurück.
Predictive Maintenance
Instand halten, bevor etwas kaputtgeht.
Jede Komponente, die eine Datenspur hinterlässt, verrät ihre Degradation, lange bevor sie ausfällt. Der Agent verfolgt den Zustand von Pumpen, Brenner, Ventilen und Sensorik kontinuierlich — und meldet, wenn ein Teil in den Verschleiß läuft. So tauschen Sie geplant im Sommer statt im Notdienst am 2. Januar. Instandhaltung ist nicht umlagefähig — jeder vermiedene Schaden ist Ihr Geld.
Was wir überwachen
Umwälzpumpe
hochSignal: Leistungsaufnahme, Takt- und Laufzeitmuster
Erkennt: Lagerverschleiß, Kurzzyklen, Überdrehzahl
Brenner / Erzeuger
hochSignal: Startfrequenz, Laufzeit je Start, Modulation
Erkennt: steigendes Takten, Zündaussetzer, Effizienzabfall
Ventile / Mischer
hochSignal: Temperatur-Antwort gegen Stellsignal
Erkennt: klemmende oder undichte Ventile
Wärmetauscher
TrendSignal: Rücklauftemperatur-Trend
Erkennt: Verkalkung, Fouling der Brennwertfläche
Pufferspeicher
TrendSignal: Schichtung, Verlustrate
Erkennt: nachlassende Dämmung, Fehlschichtung
Sensorik selbst
hochSignal: Plausibilität, Drift-Analyse
Erkennt: driftende oder ausgefallene Fühler
Vier Hebel — direkt in Ihrer Tasche
Kein Vorziehen
Kein Tausch funktionierender Teile nach Kalender. Sie ersetzen erst, wenn die Daten Verschleiß zeigen — und sparen am oberen Ende.
Kein Folgeschaden
Ein früh erkannter Pumpendefekt kostet einen Bruchteil des Wasserschadens oder Anlagenschadens dahinter. Der größte Hebel.
Kein Notdienst-Zuschlag
Geplanter Tausch im Sommer statt Notreparatur mit Wochenendzuschlag — und ohne Mietminderungsrisiko wegen kalter Wohnung.
Gebündelte Einsätze
Mehrere degradierende Teile in einer Anfahrt tauschen statt in drei — weniger Anfahrtspauschalen, weniger Ausfallzeit.
Predictive Maintenance liefert die Vorwarnzeit für einen geplanten Tausch — keine Zusicherung vollständiger Ausfallfreiheit. Schlagartige Defekte ohne Vorankündigung bleiben möglich. Die Reichweite der Überwachung hängt von der installierten Mess- und Sensorausstattung ab.
Kernfunktionen
Alles, was intelligente Anlagensteuerung braucht.
Strombörsen-Anbindung
Direkte Anbindung an den Spotmarkt (EPEX) für dynamische Preisbildung. Stromerlöse maximieren, günstige Bezugsfenster nutzen. Bis zu 25% höhere Stromverkaufserlöse.
Speicher-Optimierung
Prognosebasierte Steuerung von Wärme- und Stromspeichern. Lastspitzen glätten, günstige Zeitfenster nutzen. Automatisiertes Lade- und Entlademanagement.
Erzeuger-Mix-Optimierung
Optimale Kombination von Wärmepumpe, BHKW, Kessel, Wärmenetz und Hybridanlagen. Minimierung der Kosten je Betriebsstunde.
Peak-Load-Control
Reduktion von Lastspitzen, bessere Ausschöpfung der Netzanschlusskapazität. Multi-Ladepunkt-Management für E-Mobilität integriert.
Störungsmanagement
Automatische Alarme bei Anlagenausfall. Ersatzfahrpläne werden sofort aktiviert. Automatische Meldung an den Stromhandel.
Parametrierbar
Mindestlaufzeiten, Stillstandszeiten, Kaltstartkosten, Wartungsfenster — alles konfigurierbar im Kundenportal. Volle Transparenz.
Herstellerunabhängig
Beliebige Anlagenkonfigurationen. Beliebige Hardware.
Der Anlagenmanager ist hersteller- und modellunabhängig. Er orchestriert jede Kombination von Erzeugern, Speichern und Verbrauchern — von der einfachen Wärmepumpe bis zum komplexen Multi-Erzeuger-System.
Technische Integration
Hardware
- Eigene Hardware-Box oder bestehende SCADA
- Messwerterfassung und Sollwertübertragung
Protokolle
- MQTT, OPC UA
- Modbus, BACnet
Daten
- Cloud-basiert, End-zu-End verschlüsselt
- REST API für Systemintegration
Kundenportal
Volle Transparenz. Jederzeit.
Das Kundenportal zeigt Ihnen Betriebsdaten, KPIs, Fahrpläne und Prognosen in Echtzeit — damit Sie jederzeit wissen, was Ihre Anlage tut und warum.
- Echtzeit-Dashboard mit allen Betriebsdaten
- Fahrpläne und Prognosen visualisiert
- KPIs: Effizienz, Kosten, CO₂, Auslastung
- Parametrierung: Mindestlaufzeiten, Wartungsfenster, Prioritäten
- Alarme und Störungsmeldungen mit Eskalationsketten
- Export von Betriebsdaten für eigene Auswertungen
Wirtschaftlichkeit
25%
mehr Erlöse
Bis zu 25 % höhere Stromverkaufserlöse durch marktoptimierte Fahrweise — abhängig von Anlage und Lastprofil
100%
automatisiert
Prognose, Optimierung, Fahrplanmeldung und Steuerung laufen vollautomatisch
15 min
Auflösung
Viertelstunden-genaue Fahrplanoptimierung für maximale Marktausschöpfung
Systemintegration
Teil des ACQEOS-Ökosystems.
Der Anlagenmanager ist keine Insellösung — er ist vollständig in das ACQEOS-Ökosystem integriert und arbeitet nahtlos mit EMS, EQiTherm und E-Switch zusammen.
EMS liefert Daten
Das EnergyCockpit liefert die Datenbasis: Verbrauchshistorien, Erzeugungs-Muster, Kostenstrukturen. Der Anlagenmanager nutzt diese für seine Prognosen.
Mehr erfahrenEQiTherm optimiert Hydraulik
EQiTherm sorgt für die niedrigstmögliche Rücklauftemperatur — die Voraussetzung, damit der Anlagenmanager die Wärmepumpe effizient einsetzen kann.
Mehr erfahrenE-Switch liefert die Anlage
Die Wärmepumpe aus dem E-Switch-Programm wird vom Anlagenmanager gesteuert — prognosebasiert, marktoptimiert, vollautomatisch.
Mehr erfahrenBereit für intelligente Anlagensteuerung?
In einer Live-Demo zeigen wir Ihnen, wie der KI-Agent Ihre Heizzentrale analysiert, prognosebasiert steuert und jede Maßnahme erklärt — mit konkreten Einspar- und Erlöszahlen für Ihre Anlage.
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