ACQEOS

Der KI-Agent für Ihre Heizzentrale.
Prognosebasiert. Marktoptimiert. Erklärbar.

energicos betreibt komplexe Anlagenkonfigurationen mit einer prognosebasierten Steuerungsinstanz und einem KI-Agenten als digitalem Anlageningenieur. Das System orchestriert alle Erzeuger, Speicher und Verbraucher in Viertelstunden-Auflösung — auf Basis von KI-Prognosen und aktuellen Marktpreisen. Der Agent überwacht den Betrieb, untersucht Auffälligkeiten und erklärt jede Optimierung nachvollziehbar: Ursache, Maßnahme, Wirkung in Euro.

Lastspitzenmanagement

Vorausschauendes Speichermanagement senkt Leistungsspitzen

Ein Pufferspeicher allein verhindert noch keine Lastspitze. Eine starre Ladezeit kann Spitzen lediglich verschieben oder sogar neue erzeugen. ACQEOS erkennt wiederkehrende Muster aus Raumheizung, Wiederaufheizung und Warmwasserbereitung und verbindet sie mit Wetterprognose, Nutzungszeiten und aktuellem Speicherzustand.

Vor einer erwarteten Spitze wird nur die tatsächlich benötigte Energiemenge bevorratet. Während der Spitze versorgt der Speicher das Gebäude mit, sodass die notwendige Erzeugerleistung begrenzt bleibt. Gleichzeitig optimiert die rücklauftemperaturgeführte Betriebsweise Spreizung und Volumenstrom – innerhalb definierter Komfort-, Versorgungs- und Anlagengrenzen.

Max. Erzeugerleistung
ohne Optimierung

250 kW
volle Lastspitze · Referenz

Max. Erzeugerleistung
mit Optimierung

174 kW
−31% Ersparnis

Reduzierte Spitzenleistung
vs. ohne Speicher

76 kW
statisch: 20 kW

Kostenersparnis
je Jahr

6.879
je kW bereitgestellter Leistung

Bereitgestellte
Speicherenergie / Tag

300 kWh
in Spitzen entladen

Steuerung

250 kW
300 kWh
00:00

Leistungsbezug über den Tag — statisch vs. dynamisch

Speicher
statisch
0%
Speicher
dynamisch
12%
WärmebedarfLeistungsbezug statischLeistungsbezug dynamischAnschlusswert dynamisch
Gleicher Speicher, gleiches Gebäude: statisch sinkt der Anschlusswert nur auf 230 kW (−8 %), dynamisch auf 174 kW (−31 %). Die intelligente Steuerung holt das 3,8-fache an Spitzenkappung aus derselben Hardware.
Illustrative Beispielsimulation — das Ergebnis hängt von Anlage, Lastprofil, Speicherkapazität und Nutzerstruktur ab. Peak-Shaving senkt die Spitzenleistung, reduziert aber nicht automatisch den Energieverbrauch.

Illustrative Simulation auf Tagesbasis (24 h). Statischer Betrieb: feste Nachtladung & konstante Tagesentladung. Dynamischer Betrieb: lastabhängige Kappung der Spitze (Peak-Shaving) bis zur kapazitätsbegrenzten Schwelle. Kapazitätskosten-Ersparnis = reduzierte Spitzenleistung × Kapazitätspreis (Kosten je bereitgestellter kW — bei Gas/Wärmepumpe als Installationsleistung, bei Fernwärme als Leistungspreis). Bereitgestellte Speicherenergie = in den Lastspitzen entladene Energie je Tag. Ohne validierte Felddaten sind alle Werte reine Modellwerte, keine Zusicherung.

So funktioniert es

Prognostizieren. Optimieren. Steuern. Überwachen.

Der Anlagenmanager arbeitet in einem kontinuierlichen Vier-Schritte-Kreislauf. Je nach Reifestufe liefert er Empfehlungen, überträgt freigegebene Änderungen — oder steuert automatisch innerhalb definierter Grenzen.

1

Prognostizieren

Neuronale Netze prognostizieren Wärme- und Strombedarf zuverlässig auf Basis von Wetterdaten, historischen Mustern und Belegungsdaten.

2

Optimieren

Deterministische Algorithmen berechnen den kostenoptimalen Fahrplan für alle Erzeuger — unter Berücksichtigung von Strombörsenpreisen, Netzentgelten und Speicherkapazitäten. Prüfbar und versioniert.

3

Steuern

Fahrplan wird automatisch an die Anlagen übertragen — direkte Anlagensteuerung oder SCADA-Integration. Kein manueller Eingriff nötig.

4

Überwachen

Echtzeit-Monitoring im Kundenportal mit KPIs, Betriebsdaten, Fahrplänen. Der KI-Agent untersucht Abweichungen, alarmiert automatisch und erklärt, was dahintersteckt.

Der KI-Agent

Intelligenz mit Leitplanken.

Der KI-Agent erklärt Ergebnisse, untersucht Auffälligkeiten und plant Optimierungsversuche — wie ein Anlageningenieur, der jede Anlage jeden Tag anschaut. Die mathematische Optimierung und alle Grenzwerte bleiben dabei deterministisch, prüfbar und versioniert. Kein Sollwert erreicht Ihre Anlage ohne Sicherheits- und Freigabelogik.

Systemarchitektur — vom Messwert zum Sollwert

Gebäude & Heizungsanlage
Wetter, Tarife, Prognosen
Messdaten & Regelungsdaten
Digitales Anlagenmodell
Optimierungsalgorithmus deterministisch
Sicherheits- & Freigabelogik Grenzwerte sind definiert
Empfehlung
→ an die Betriebsführung
Automatische Sollwertvorgabe
→ zurück an die Anlage

KI-Agent außerhalb des Regelkreises

Der KI-Agent liest Daten, Befunde und Modellergebnisse. Er diagnostiziert Ursachen, erklärt jede Maßnahme in Klartext und beziffert sie in Euro — er schreibt aber selbst keine Sollwerte. Das übernimmt ausschließlich der geprüfte Regelpfad.

Sicherheit hat Vorfahrt

Komfortgrenzen und Trinkwasserhygiene sind als harte Grenzwerte hinterlegt. Bei schlechter Datenqualität, Kommunikationsfehlern oder Komfortverletzungen fällt das System automatisch auf die bestehende Regelung zurück.

Typische Optimierungsziele

Brennstoff- und Stromverbrauch reduzieren
Vorlauf- und Rücklauftemperaturen optimieren
Heizkurve und Nachtabsenkung anpassen
Unnötige Pumpenlaufzeiten vermeiden
Kessel, Wärmepumpe und BHKW wirtschaftlich dispatchen
Spitzenlasten und Takten reduzieren
Rücklauftemperaturen für Brennwertnutzung und Wärmenetze senken
Komfortgrenzen und Trinkwasserhygiene sicher einhalten
Fehler erkennen: Sensorabweichungen, klemmende Ventile, schlechte hydraulische Verteilung

Schrittweise zur Autonomie

Fünf Reifestufen. Kein Blindflug.

Autonomie wird nicht versprochen, sondern verdient: Jede Anlage durchläuft fünf Reifestufen — vom reinen Diagnosebericht bis zum begrenzten autonomen Betrieb. Der Übergang in die nächste Stufe erfolgt erst, wenn die vorherige nachweislich zuverlässig arbeitet.

1

Daten- und Diagnoseagent

Kein Eingriff

Liest historische Messwerte, erkennt Datenfehler und erstellt einen strukturierten Anlagenbericht. Noch kein Eingriff in die Regelung — nur ein ehrliches Bild des Ist-Zustands.

2

Empfehlungsagent

Mensch setzt um

Schlägt konkrete Maßnahmen vor — etwa eine flachere Heizkurve oder andere Betriebszeiten — und berechnet für jede Empfehlung die erwartete Einsparung, die Komfortauswirkung und das Risiko.

3

Shadow Mode

Rechnet mit, greift nicht ein

Das System berechnet kontinuierlich eigene Sollwerte, sendet sie aber nicht an die Anlage. Seine Vorschläge werden laufend mit dem tatsächlichen Betrieb verglichen — der Nachweis, dass es besser regeln würde, bevor es regeln darf.

4

Freigegebene Optimierung

Mit menschlicher Bestätigung

Einzelne Änderungen werden nach menschlicher Bestätigung an die Anlage übertragen — über MQTT, BACnet, Modbus oder eine Regler-API. Jede Änderung ist dokumentiert und rückholbar.

5

Begrenzter autonomer Betrieb

Innerhalb harter Grenzen

Automatische Anpassungen erfolgen nur innerhalb enger, technisch definierter Grenzen. Bei schlechter Datenqualität, Kommunikationsfehlern oder Komfortverletzungen fällt das System automatisch auf die bestehende Regelung zurück.

Predictive Maintenance

Instand halten, bevor etwas kaputtgeht.

Jede Komponente, die eine Datenspur hinterlässt, verrät ihre Degradation, lange bevor sie ausfällt. Der Agent verfolgt den Zustand von Pumpen, Brenner, Ventilen und Sensorik kontinuierlich — und meldet, wenn ein Teil in den Verschleiß läuft. So tauschen Sie geplant im Sommer statt im Notdienst am 2. Januar. Instandhaltung ist nicht umlagefähig — jeder vermiedene Schaden ist Ihr Geld.

Verfügbar ab Tag eins — read-only, ohne Eingriff in die Regelung (Reifestufe 1)

Was wir überwachen

Umwälzpumpe

hoch

Signal: Leistungsaufnahme, Takt- und Laufzeitmuster

Erkennt: Lagerverschleiß, Kurzzyklen, Überdrehzahl

Brenner / Erzeuger

hoch

Signal: Startfrequenz, Laufzeit je Start, Modulation

Erkennt: steigendes Takten, Zündaussetzer, Effizienzabfall

Ventile / Mischer

hoch

Signal: Temperatur-Antwort gegen Stellsignal

Erkennt: klemmende oder undichte Ventile

Wärmetauscher

Trend

Signal: Rücklauftemperatur-Trend

Erkennt: Verkalkung, Fouling der Brennwertfläche

Pufferspeicher

Trend

Signal: Schichtung, Verlustrate

Erkennt: nachlassende Dämmung, Fehlschichtung

Sensorik selbst

hoch

Signal: Plausibilität, Drift-Analyse

Erkennt: driftende oder ausgefallene Fühler

Ehrlich abgegrenzt: Gekapselte Druck- und Korrosionsteile wie Ausdehnungsgefäß, Anode oder Dichtungen hinterlassen ohne Zusatzsensor keine Datenspur. Wir sagen Ihnen, welcher Sensor dafür nötig ist — statt eine Überwachung zu behaupten, die es nicht gibt.

Vier Hebel — direkt in Ihrer Tasche

01

Kein Vorziehen

Kein Tausch funktionierender Teile nach Kalender. Sie ersetzen erst, wenn die Daten Verschleiß zeigen — und sparen am oberen Ende.

02

Kein Folgeschaden

Ein früh erkannter Pumpendefekt kostet einen Bruchteil des Wasserschadens oder Anlagenschadens dahinter. Der größte Hebel.

03

Kein Notdienst-Zuschlag

Geplanter Tausch im Sommer statt Notreparatur mit Wochenendzuschlag — und ohne Mietminderungsrisiko wegen kalter Wohnung.

04

Gebündelte Einsätze

Mehrere degradierende Teile in einer Anfahrt tauschen statt in drei — weniger Anfahrtspauschalen, weniger Ausfallzeit.

Predictive Maintenance liefert die Vorwarnzeit für einen geplanten Tausch — keine Zusicherung vollständiger Ausfallfreiheit. Schlagartige Defekte ohne Vorankündigung bleiben möglich. Die Reichweite der Überwachung hängt von der installierten Mess- und Sensorausstattung ab.

Kernfunktionen

Alles, was intelligente Anlagensteuerung braucht.

Strombörsen-Anbindung

Direkte Anbindung an den Spotmarkt (EPEX) für dynamische Preisbildung. Stromerlöse maximieren, günstige Bezugsfenster nutzen. Bis zu 25% höhere Stromverkaufserlöse.

Speicher-Optimierung

Prognosebasierte Steuerung von Wärme- und Stromspeichern. Lastspitzen glätten, günstige Zeitfenster nutzen. Automatisiertes Lade- und Entlademanagement.

Erzeuger-Mix-Optimierung

Optimale Kombination von Wärmepumpe, BHKW, Kessel, Wärmenetz und Hybridanlagen. Minimierung der Kosten je Betriebsstunde.

Peak-Load-Control

Reduktion von Lastspitzen, bessere Ausschöpfung der Netzanschlusskapazität. Multi-Ladepunkt-Management für E-Mobilität integriert.

Störungsmanagement

Automatische Alarme bei Anlagenausfall. Ersatzfahrpläne werden sofort aktiviert. Automatische Meldung an den Stromhandel.

Parametrierbar

Mindestlaufzeiten, Stillstandszeiten, Kaltstartkosten, Wartungsfenster — alles konfigurierbar im Kundenportal. Volle Transparenz.

Herstellerunabhängig

Beliebige Anlagenkonfigurationen. Beliebige Hardware.

Der Anlagenmanager ist hersteller- und modellunabhängig. Er orchestriert jede Kombination von Erzeugern, Speichern und Verbrauchern — von der einfachen Wärmepumpe bis zum komplexen Multi-Erzeuger-System.

Wärmepumpe
BHKW
PV-Anlage
Speicher
Kessel
Wärmenetz

Technische Integration

Hardware

  • Eigene Hardware-Box oder bestehende SCADA
  • Messwerterfassung und Sollwertübertragung

Protokolle

  • MQTT, OPC UA
  • Modbus, BACnet

Daten

  • Cloud-basiert, End-zu-End verschlüsselt
  • REST API für Systemintegration

Kundenportal

Volle Transparenz. Jederzeit.

Das Kundenportal zeigt Ihnen Betriebsdaten, KPIs, Fahrpläne und Prognosen in Echtzeit — damit Sie jederzeit wissen, was Ihre Anlage tut und warum.

  • Echtzeit-Dashboard mit allen Betriebsdaten
  • Fahrpläne und Prognosen visualisiert
  • KPIs: Effizienz, Kosten, CO₂, Auslastung
  • Parametrierung: Mindestlaufzeiten, Wartungsfenster, Prioritäten
  • Alarme und Störungsmeldungen mit Eskalationsketten
  • Export von Betriebsdaten für eigene Auswertungen

Wirtschaftlichkeit

25%

mehr Erlöse

Bis zu 25 % höhere Stromverkaufserlöse durch marktoptimierte Fahrweise — abhängig von Anlage und Lastprofil

100%

automatisiert

Prognose, Optimierung, Fahrplanmeldung und Steuerung laufen vollautomatisch

15 min

Auflösung

Viertelstunden-genaue Fahrplanoptimierung für maximale Marktausschöpfung

BAFA-förderfähigISO 50001Umlegbar (BetrKV §2)Redispatch 2.0

Systemintegration

Teil des ACQEOS-Ökosystems.

Der Anlagenmanager ist keine Insellösung — er ist vollständig in das ACQEOS-Ökosystem integriert und arbeitet nahtlos mit EMS, EQiTherm und E-Switch zusammen.

EMS liefert Daten

Das EnergyCockpit liefert die Datenbasis: Verbrauchshistorien, Erzeugungs-Muster, Kostenstrukturen. Der Anlagenmanager nutzt diese für seine Prognosen.

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EQiTherm optimiert Hydraulik

EQiTherm sorgt für die niedrigstmögliche Rücklauftemperatur — die Voraussetzung, damit der Anlagenmanager die Wärmepumpe effizient einsetzen kann.

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E-Switch liefert die Anlage

Die Wärmepumpe aus dem E-Switch-Programm wird vom Anlagenmanager gesteuert — prognosebasiert, marktoptimiert, vollautomatisch.

Mehr erfahren

Bereit für intelligente Anlagensteuerung?

In einer Live-Demo zeigen wir Ihnen, wie der KI-Agent Ihre Heizzentrale analysiert, prognosebasiert steuert und jede Maßnahme erklärt — mit konkreten Einspar- und Erlöszahlen für Ihre Anlage.

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Keine Weitergabe an Dritte. Keine Werbung ohne Ihre Zustimmung.